Arbeiten
NachtischtagebuchDas "Nachtischtagebuch" ist ein über die Dauer von zehn Jahren konzipiertes Projekt. Die Serie besteht aus großen und kleinen Würstchen-Pappen, die Koppenbrink zu ihrer Leinwand erklärt.In jedem neuen Jahr wird den Pappen eine neue Farbe zugrunde gelegt. Seit 2004 hält Koppenbrink täglich Essenzen und Bruchteile dessen fest, was ihr begegnet. Wieder ist es der unzensierte Zufall, den sie zu Papier bringt. Dabei diktieren ihr der alltägliche Dauerlauf , die Hindernisse der ganz gewöhnlichen Zeitnot, und das Zuviel der umgebenden Gegenstände Inhalte und Arbeitsweisen. Sich einbindende Materialien und deren “Botschaften” stellt Koppenbrink gelegentlich als orakelhaft wichtige Wegweiser hin, zeitweilig, als etwas, was sie auf dieses Weise "wegräumt". Derartig eingespannt in die Konsequenzen einmal eingeschlagener Programme ist Koppenbrink gezwungen, sich selbst und ihrer Zeit auf die Spur zu kommen. |
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