Arbeiten

Poetische Installationen


Don Quichotes wundersame Wandlungen.

Mit der Don Quichote - Serie beginnt Koppenbrink im Frühjahr 2005. Angeregt durch die bäuerliche Kultur in Piemont sucht  die Künstlerin immer öfter alte Bauernschuppen auf, wo sie Restbestände von alten Arbeits- und Hausgerätschaften sammelt. Sie nimmt auch andere Lebensspuren mit. Alles, was ihr Fragen aufgibt, findet sie in ihren Behältern wieder. Die Zusammenhänge erwachsen  im Befühlen und Hin- und Herschieben. Ebenso die daraus entstehenden Geschichten um die beiden Hauptfiguren Don Quichote und Sancho Panza . Sie sind aus Stroh zusammengedreht und  wirken bizarr und gleichzeitig einfältig allein dadurch, dass sich das Material nicht zwingen lässt. Manchmal fordert die Haltung der Figuren neue Episoden heraus, manchmal sind es eher die "Kulissen".

In alte Schubläden hinein setzt Koppenbrink die Miniaturszenen von Don Quichotes drangvollem Dasein. In der Manier eines naiven Puppentheaters führen die Hauptfiguren ihre Heldentaten vor. Immer wieder geht es um das einfache und komplizierte Leben. Und es geht um das Lachen und das Weinen.

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